Flüchtlingssituation September 2016

Aktuell wohnen 278 Flüchtlinge in der Samtgemeinde Hanstedt; davon sind 57 anerkannt. Von diesen haben 40 Personen privaten Wohnraum in Hanstedt und Egestorf.

Hauptsächlich kommen die Flüchtlinge aus dem Irak (57), Syrien (45), Afghanistan (36) und Pakistan (21). 33 Flüchtlinge stammen aus europäischen Ländern.

Insgesamt haben bereits 59 Flüchtlinge (vor allem aus dem Westbalkan) die Samtgemeinde Hanstedt in den letzten 2 Jahren wieder verlassen.

In der nächsten Zeit werden noch einige neue Flüchtlinge erwartet. Im Landkreis Harburg werden die Flüchtlinge nun umverteilt, um die vorhandenen Unterkünfte wirtschaftlicher nutzen zu können.

Wir müssen damit rechnen, dass vermehrt Flüchtlinge wieder in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.

Nicht Anerkannte, aber Geduldete mit einem Ausbildungsvertrag können für die Zeit ihrer Ausbildung in Deutschland bleiben.

Sprachkurs für Höherqualifizierte

 

Sprachkurs für Höherqualifizierte zur Vorbereitung einer Studienaufnahme in Lüneburg ab Januar 2017
Fahrkosten werden vom Jobcenter-Kunden übernommen. Bei Kunden der Bundesagentur für Arbeit erfolgt keine Fahrkostenübernahme durch die BA, dort kann beim Veranstaltungsträger zu Möglichkeiten der Fahrkostenübernahme nachgefragt werden. Näheres siehe Anlage:

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Informationen zum Rundfunkbeitrag

Mehrsprachige Informationen zum Rundfunkbeitrag und zu Telefon und Internet

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat neue Infoblätter in englischer und deutscher Sprache zu den Themen „Rundfunkbeitrag für Flüchtlinge“ sowie „wichtige Aspekte für Flüchtlinge bei Telefon und Internet“ auf ihrer Website veröffentlicht. Außerdem werden kostenfreie Musterbriefe bzgl. des Rundfunkbeitrages zur Verfügung gestellt.
Kontakt:
Marvin Momberg (Projektkoordinator Verbraucherschutz für Flüchtlinge)

 

Ausflug zum Wilseder Berg

Deutschunterricht mal anders
Am 8. September fand der Deutschunterricht für die Hanstedter Flüchtlinge mal nicht im Unterrichtsraum statt. Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 15 Flüchtlinge zusammen mit ihren Deutschvermittlern auf den Weg zum Wilseder Berg. Startpunkt war der Parkplatz in Undeloh.
Flotten Schrittes durchquerte die Wandergruppe die langsam verblühende Heidelandschaft. Am Fuße des Wilseder Berges gab es eine erste Lektion, in der die Flüchtlinge die Namen der typischen Heidebäume kennen lernten.
Der letzte steile Anstieg brachte alle bei sommerlichen Temperaturen noch mal so richtig ins Schwitzen. Der grandiose Rundblick vom Wilseder Berg lies aber alle Mühen schnell vergessen.
In Wilsede schloss sich eine ausgiebige Rast in der Milchhalle an. Im „Dat Ole Hus“, dem Wilseder Heimatmuseum, erfuhren die Flüchtlinge, wie Menschen früher unter kargen Bedingungen in der Heide lebten. Aufmerksam lauschten die Flüchtlinge den Erklärungen und sie zeigten großes Interesse an den Ausstellungsgegenständen.
Für alle Beteiligten war der etwas andere Deutschunterricht an diesem Tag eine rundum gelungene Sache.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Autohaus Grimm, das den Kleinbus für den Ausflug zur Verfügung stellte.

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Kreisinitiativen Freies WLAN

Auf Kreisebene gibt es zwei Initiativen für die Einrichtung von freiem WLAN.
Bei uns in der Samtgemeinde ist weiterhin Günter Meschkat hochaktiv an dem Thema dran.
Die Anträge auf Kreisebene enthalten leider nicht explizit die Flüchtlingsunterkünfte.

Bitte sprechen Sie das mit den Hanstedter Kreistagskandidaten an:
Joachim Mencke (CDU Egestorf), Necdet Savural (CDU Hanstedt), Elisabeth Brinkmann (SPD Hanstedt), Lars Heuer (SPD Hanstedt), Lars Möhrke (Grüne Hanstedt), Gunnar Hofmeister (FDP Hanstedt), Dörte Cohrs (WG Hanstedt) und Kai Wienrich (FW Hanstedt).

Anbei die Anträge auf Kreisebene.

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Ein Tag im Waldbad

Am Dienstag, den 19. Juli 2016, fand der Deutschunterricht für die Hanstedter Flüchtlinge nicht im evangelischen Gemeindehaus St. Jakobi sondern im Waldschwimmbad statt. Die Kursteilnehmer, unter ihnen auch drei Frauen mit ihren Kindern, erkundeten unter der Leitung von Schwimmmeister Hussein Elchafei das weitläufige Gelände des Waldschwimmbades und wurden in die Regeln und Sicherheitsvorschriften des Bades eingewiesen. Achtar und Hussein übersetzten, wenn die Deutschkenntnisse noch nicht ausreichten.

Auch das praktische Schwimmen kam natürlich nicht zu kurz. Nur einige Flüchtlinge konnten schwimmen, die anderen tummelten sich im Nichtschwimmerbereich. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, in der nächsten Zeit unter fachlicher Anleitung im Waldschwimmbad schwimmen zu lernen oder ihre Schwimmkenntnisse zu verbessern.

Die Flüchtlinge und die begleitenden Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer hatten viel Spaß, zumal das Wetter sich endlich einmal von der sonnigen Seite zeigte.

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Fortbildungsangebote

Im Rahmen des Projektes „Familien-Partner-Integration“ besteht die Möglichkeit, durch Förderung der Deutschen Kinder und Jugendstiftung, in drei Themenbereichen ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe Fort- und Weiterzubilden:

  • „Guter Kinderschutz für Alle“ 09.08.2015, 17:00-21:00 Uhr
  • „Unterstützung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ 10.09.2016, 15:00-19:00 Uhr
  • „Grundlagen der Kommunikation- und Beratungskompetenz“ 29.10.2016, 15:00-19:00 Uhr

Beigefügt übermitteln wir die Ausschreibungen zu den vorgenannten Veranstaltungen mit den Anmeldeunterlagen.
Die Teilnahme ist kostenfrei und wir würden uns über zahlreiche Anmeldungen freuen.

Fortbildungsreihe LK Harburg_08bis10_16

Ein weiterer Baustein folgt nach den Sommerferien 2016: Qualifizierung zu „Integrationslotsen“, hierzu erhalten Sie in den nächsten Wochen die Detailinformationen. Auch hierzu ist die Teilnahme kostenfrei.

bereitgestellt durch :
Hermann Simon
Vorstandsvorsitzender
DKSB Kreisverband Landkreis Harburg e.V.

Easy Gap – Asylanträge stellen

Endlich können Flüchtlinge ihren Asylantrag stellen
Rund 1.200 Asylsuchende aus dem Landkreis werden bis Anfang August erfasst – Konzept zum EASY-GAP-Abbau startet im Landkreis Harburg.
1.241 Asylsuchende im Landkreis Harburg konnten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis heute noch keinen Asylantrag stellen. Bislang haben sie nur eine „Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender“ (BÜMA) als Ausweisersatz. Doch das lange Warten hat ein Ende: Bis Anfang August werden alle Flüchtlinge, die noch nicht in dem bundesweiten System „EASY“ (Erstverteilung von Asylbegehrenden) erfasst sind, in eine BAMF-Außenstelle der niedersächsischen Landesaufnahmebehörde (LAB) gefahren, um sich dort registrieren zu lassen, ihren Asylantrag zu stellen und im besten Fall auch zur Anhörung zu kommen.

Für die Flüchtlinge in unserer Samtgemeinde sind der 22. 07. und der 25.07. als Registrierungstage vorgesehen. Hier die Pressemitteilung des Landkreises:

presse_157 EASY-GAP Abbau im LKH

Vergleich Asylbewerber im Landkreis

Um einen kleinen Einblick in den Statistikteil der Betreuung von Asylbewerbern zu bekommen, haben wir mal eine aktuelle Auswertung des Landkreises ausgewertet und unseren Beitrag als Samtgemeinde Hanstedt im Vergleich zum Gesamtportfolio Landkreis Harburg dargestellt.
Um noch besser einzuschätzen zu können , wie hoch unser Engagement ist, haben wir auch einen Vergleich zur Samtgemeinde Jesteburg eingestellt, die zwar einwohnerbezogen etwas kleiner als die Samtgemeinde Hanstedt ist, aber in finanziellen Belangen deutlich besser dasteht.

Bei dieser Auswertung handelt es sich nur um die Personen, die noch Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

In der anliegenden PDF Datei sehen sie die Zahlen mit Sachstand 1. Juli 2016.

Statistik Asylbewerber